• GREY GARDENS
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GREY GARDENS – In GREY GARDENS setzt sich ein Performance-Quartett mit dem Zusammenbruch sozialer, politischer und biografischer Kontinuitäten auseinander. Barbara Webers ‹Open Rehearsal› ist eine inszenierte Probensituation im Grenzbereich zwischen Resultat und Prozess: Es geht um die performative Konstruktion von Identität, um den Umgang mit dem Scheitern von Familien-Systemen, mit Wohlstandsverwahrlosung und dem Zusammenbruch von grossen Sinnzusammenhängen – privat, sozial, politisch. Das Projekt untersucht den berühmten Dokumentarfilm ‹Grey Gardens› der Maysles-Brothers und dessen kristalline Vieldeutigkeit. In einer Villa der Jahrhundertwende verwahrlosen zwei Damen der Gesellschaft, Mutter und Tochter Bouvier (Tante und Cousine von Jacqueline Kennedy Onassis) zunehmend. Der nonkonformistische Kampf von Little und Big Edie Bouvier um Selbstbestimmung über das eigene Leben wird ins Heute gespiegelt – und mit der eigenen Biografie der Akteure reflektiert. Ungeahnte Parallelen tun sich auf: zwischen dem Selbst und der eigenen Rolle, zwischen den USA der 70er Jahre und der heutigen Schweiz. Die Schweizer Regisseurin Barbara Weber, von 2008 bis 2013 Kodirektorin am Theater Neumarkt Zürich, arbeitete u.a. am HAU in Berlin, im Theaterhaus Gessnerallee, am Schauspiel Essen, am Maxim-Gorki-Theater Berlin, bei den Münchner Kammerspielen und den Wiener Festwochen. Ihr Unplugged-Format, mit dem sie Blockbuster und moderne Mythen wie Michael Jackson, Mutter Teresa oder die RAF neu befragte, lief im deutschsprachigen Raum mit grossem Erfolg.

Bühnen-Hörspiel ‹Blue Garden› im Ticketpreis inbegriffen