• ENDSTATION SEHNSUCHT
  • ENDSTATION SEHNSUCHT
  • ENDSTATION SEHNSUCHT
  • ENDSTATION SEHNSUCHT
  • ENDSTATION SEHNSUCHT
  • ENDSTATION SEHNSUCHT
  • ENDSTATION SEHNSUCHT
  • ENDSTATION SEHNSUCHT
  • ENDSTATION SEHNSUCHT
  • ENDSTATION SEHNSUCHT
  • ENDSTATION SEHNSUCHT
ENDSTATION SEHNSUCHT – ‹Elysische Gefilde› lautet die Adresse einer Zweizimmerwohnung in einem heruntergekommenen Stadtteil von New Orleans. Bewohnt wird sie von Stanley Kowalski, einem polnischen Einwanderer, und seiner Frau Stella, die aus einer alten Südstaaten-Familie stammt. Die Ehe der beiden wird durch eine starke erotische Anziehung zusammengehalten, die sich aber mit dem plötzlichen Auftauchen von Stellas Schwester Blanche als konfliktanfällig erweist. Blanche erscheint im proletarischen Milieu, das von Stanley und seinen Pokerfreunden geprägt wird, wie eine verblühende exotische Blume, die den Duft längst vergangener Zeiten verströmt. Sie kann den Verlust der aus Geldnot verkauften Familienplantage Belle Rêve nicht verwinden und geht Stanley auf die Nerven mit ihrem ständigen Bemühen, in der engen Wohnung der Kowalskis den Lebensstil des alten Südens einzuführen. In der brütenden Hitze eskaliert der Konflikt. Brutal entlarvt Stanley Blanche als alkoholabhängige Nymphomanin, die in ihrer Heimatstadt den Job als Lehrerin verloren hat. Die Strassenbahn namens ‹Sehnsucht›, deren Geräusche den Rhythmus des Stückes bilden, ist an der Endstation angekommen, und Williams’ Figuren entfernen sich nach dem Aussteigen in unterschiedliche Richtungen. Die Churer Regisseurin Barbara-David Brüesch arbeitet regelmässig am Theater Kanton Zürich. Zuletzt hat das Theater Chur ihre Inszenierungen von Tschechows’ ‹Möwe› und Ibsens ‹Nora› gezeigt. Gerade hat sie ‹Die Fledermaus› für die Schlossoper Haldenstein inszeniert. Für ENDSTATION SEHNSUCHT arbeitet sie – wie schon bei Ibsens ‹Nora› – mit der Churer Bühnenbildnerin und Künstlerin Corinne L. Rusch zusammen.