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TANZPLAN OST – 18.30 Uhr
SAGRA
Progetto Brockenhaus

SAGRA ist inspiriert durch die drängenden Rhythmen von Igor Strawinskis ‹Le sacre du printemps› und den Skandal bei der Pariser Uraufführung des Stücks im Jahr 1913. Zudem treten Ikonen der jüngeren Vergangenheit auf – wie Film-Gorilla King Kong oder der italienische Schriftsteller und Filmemacher Pier Paolo Pasolini. Die Tanzenden inszenieren ihr eigenes Frühlingserwachen wie auch die Entwicklung des Menschen vom Urmenschen bis heute. Progetto Brockenhaus entstand 2008 im Tessin als neue Form des Bewegungstheaters. Das Kollektiv vereint Tanz, Butoh, Kung Fu, Zirkus, Theater und mehr, ohne sich stilistisch festzulegen.
Konzept/Choreografie: Elisabetta di Terlizzi, Francesco Manenti
In Zusammenarbeit mit: Federico Dimitri, Piera Gianotti, Cecilia Ventriglia Tanz: Elisa Canessa, Elisabetta di Terlizzi, Francesco Manenti, Emanuel Rosenberg
Musik: Strawinski / Fazil Say & Simon Bolivar Youth Orchestra of Venezuela
Dauer: ca. 32 Min.

PAUSE

20.00 Uhr
RUSH
Jens Biedermann

RUSH setzt sich mit der Energie und Kraft von Musik und Bewegung auseinander. Aus der Musik entwickelt sich die Bewegung als emanzipierte, energievolle Gegenstimme. Inhaltlicher Ausgangspunkt ist Atemlosigkeit: Ruhelos eilen wir durchs Leben; fasziniert lassen wir uns vorantreiben und merken nicht, wie wir den Atem verlieren. Jens Biedermann ist Choreograf, Tänzer und Tanzpädagoge in Winterthur. Zudem ist er künstlerischer Leiter des Tanzzeitfestival Winterthur.
Choreografie: Jens Biedermann
Tanz: Laura Burgener, Diane Gemsch, Sonia Ntova, Manel Salas Palau
Musik: György Ligeti, Charles Yves, Boris Tschaikowsky
Dauer: ca. 28 Min.

AKKUMULATION – EINE REKONSPIRATION
Tina Mantel

Tina Mantel begegnet Trisha Browns ‹Accumulation› (1971), einem paradigmatischen Stück des Post Modern Dance. Wenn Rekonstruktion und Neuinterpretation kaleidoskopisch aufeinandertreffen, wird Tanzgeschichte neu erfahrbar. Mathematik und Tanz, Intellekt und Intuition, Kopf und Körper führen einen stimulierenden und faszinierenden Dialog. Tina Mantel tanzt, choreografiert und unterrichtet seit 30 Jahren hauptsächlich in Zürich und den USA.
Choreografie/Text: Tina Mantel nach Trisha Brown
Tanz: Tina Mantel
Musik: Beatles
Dauer: ca. 12 Min.

PAUSE

DA-ZWISCHEN
Tanzprojekt TPO’14

Das Stück beschreibt ein ‹eigentümliches› Universum von zehn Charakteren. Diese lassen sich als Individuen verstehen. Zugleich sind sie Teil einer Einheit, die sie durch ihr Dasein schaffen. Jede Bewegung hat einen Grund und eine Konsequenz in den Aktionen der zehn. Geschichten tauchen bruchstückhaft auf, Situationen entstehen, zeigen aber nie ihren Anfang und finden nie zu ihrem Ende – nur zu aufblitzenden Momenten, die Licht auf Teile einer Logik werfen. Konkrete Aktionen beginnen und werden dann abstrakt, Beziehungen entwickeln sich und werden verzerrt, dekonstruiert oder manipuliert. Verschiedene Schichten der Existenzen werden sichtbar. Bilder, Töne, Körper, Licht und Bewegung fügen sich zu Situationen zusammen, in denen ein feines Netz von Beziehungen gewoben wird – aber stets ist nur ein Ausschnitt zu sehen. Der Rest fordert die Fantasie des Publikums heraus. Für das Tanzprojekt TPO’14 arbeitet das Kollektiv laborgras bereits während des Entstehungsprozesses des Bühnenstücks live mit Musikern, Licht- und Kostümdesignern zusammen. Das Tanzprojekt von TANZPLAN OST ist eine einmonatige konzentrierte Zusammenarbeit zwischen einer überregionalen choreografischen Leitung und ausgewählten, in Graubünden tätigen Tanzschaffenden.
Choreografie/Dramaturgie: laborgras (Renate Graziadei & Arthur Stäldi)
Tanz: Marie Alexis, Mirjam Bührer, Laila Clematide, Cornelia Hanselmann, Hella Immler, Raquel Miró Roca, Stefanie Olbort, Angela Rabaglio, Senja Santiago, Aleksandra Vohl
Musik: Christoph Hess (strotterInc), Enrico Lenzin
Kostüm: Eva Butzkies
Licht: Christoph Gorgé
Dauer: ca. 40 Min.