• LAS FLURS DIL DI
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LAS FLURS DIL DI – Hoch oben in der Luft, über der Erde schwebend, stecken Fred und Franz im Sessellift fest. Wissend, dass sie vergessen wurden, fragen sie sich, wie sie da wieder hinunterkommen. Sie fluchen über alle anderen, meinen aber doch nur sich selber. Sie reden über Frauen und meinen ihre eigene Sehnsucht. Sie reden über die Liebe und meinen den Tod. Sie reden über den Tod und meinen dann doch das Leben, um zum Schluss zu kommen: Wenn Schluss ist, ist es Schluss! Mit seinem unverwechselbaren Ohr für das Tragische und das Komische in grossen und kleinen Reden, in Bildern klar wie Glas schreibt Arno Camenisch über eine Freundschaft, die so verlässlich ist wie der Ablauf der Jahreszeiten: Am Ende steht man wieder an einem neuen Anfang – oder an gleicher Stelle. Fred und Franz sind keine Unbekannten: In seinem gleichnamigen Erzählband schickte der Bündner Autor die beiden Originale schon einmal auf den Weg – mit dem Auto ins nächste Dorf, mit dem Zug in die nächste Stadt oder auch nur zu Fuss in die nächste Beiz. Dabei wurde munter dialogisiert über Gott, die Welt und die Frauen: «Eine Welt für sich», sagt Fred (oder war es Franz?). In LAS FLURS DIL DI begegnen wir den beiden Alltags-
philosophen wieder. Das Stück ist eine Dramatisierung der rätoromanischen Fassung des Erzählbandes und nicht die Übertragung des deutschsprachigen: Weniger nach dem Motto «Was bisher geschah», als im Sinne von «Was sich ausserdem noch so zutrug». LAS FLURS DIL DI ist eine mobile Theaterproduktion, die nach der Premiere in Chur auf Tournee geht.