Dauer 1 Std. In der Café-Bar CHF 16.-/8.-*
Ursula Palla ist nach ihrer Ausbildung an der F+F Kunstschule in Zürich Anfang der neunziger Jahre mit ersten Videoarbeiten an die Öffentlichkeit getreten. Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland folgten. 2008 widmete das Bündner Kunstmuseum unter dem Titel «Strange Paradise» der 1961 in Chur geborenen Künstlerin eine grosse Einzelausstellung. Ursula Palla lebt und arbeitet heute in Zürich.
Katharina Ammann, Konservatorin des Bündner Kunstmuseums, unterhält sich mit der Zürcher Videokünstlerin Ursula Palla, von der in der laufenden Saison die Installation «Belle-Vue» im Foyer des Theaters zu sehen ist.
Bereits im vierten Jahr bietet das Theater Chur in Zusammenarbeit mit der Churer Galerie Luciano Fasciati zeitgenössischen bildenden Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform. Nach dem Künstlerduo Gerber/Bardill, dem Fotografen Jules Spinatsch, Isabelle Krieger, der Videokünstlerin Judith Albert ist in der Saison 2009/10 die Reihe an Ursula Palla. Videostills ihrer Arbeit «Flowers l» bilden den visuellen Rahmen im Programmbuch der Saison 09/10.
In ihrer Videoinstallation «Belle-vue», die zur Zeit im Foyer zu sehen ist, versuchen zwei Jugendliche von einem zehn Meter hohen Sprungturm in ein Wasserbecken zu springen. Der Sprung in die Tiefe wird zur Mutprobe und die Zeit vor dem Absprung dehnt sich über Minuten. Ein endloses Pendeln zwischen Vorfreude und Angst, zwischen Mut und Respekt vor der Eroberung des Raumes, zwischen oben und unten prägt die Handlung der schemenhaften Figuren. Die beiden Knaben träumen für den Betrachter den allzu kurzen Traum vom Fliegen.
Bereits im vierten Jahr bietet das Theater Chur in Zusammenarbeit mit der Churer Galerie Luciano Fasciati zeitgenössischen bildenden Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform. Nach dem Künstlerduo Gerber/Bardill, dem Fotografen Jules Spinatsch, Isabelle Krieger, der Videokünstlerin Judith Albert ist in der Saison 2009/10 die Reihe an Ursula Palla. Videostills ihrer Arbeit «Flowers l» bilden den visuellen Rahmen im Programmbuch der Saison 09/10.
In ihrer Videoinstallation «Belle-vue», die zur Zeit im Foyer zu sehen ist, versuchen zwei Jugendliche von einem zehn Meter hohen Sprungturm in ein Wasserbecken zu springen. Der Sprung in die Tiefe wird zur Mutprobe und die Zeit vor dem Absprung dehnt sich über Minuten. Ein endloses Pendeln zwischen Vorfreude und Angst, zwischen Mut und Respekt vor der Eroberung des Raumes, zwischen oben und unten prägt die Handlung der schemenhaften Figuren. Die beiden Knaben träumen für den Betrachter den allzu kurzen Traum vom Fliegen.
Mit Ursula Palla, Video-Künstlerin, und Katharina Ammann, Konservatorin Bündner Kunstmuseum
In Zusammenarbeit mit der Galerie Luciano Fascati, Chur
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