• ZUNDER
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ZUNDER – Nach ihren ersten Programmen ‹Päch› und ‹Schwäfu› zündet das Komiker-Duo Schertenlaib & Jegerlehner nun mit ZUNDER die dritte Stufe seines raketenhaften Aufstiegs. Bereits Stufe 2 trug Michel Gsell (Schertenlaib) und Gerhard Tschan (Jegerlehner) 2013 den Salzburger Stier ein. Die Jury lobte ihre Fähigkeit, «mit Schalk, Spinnereien und einer stupenden Musikalität ganz neue Töne in die Welt hinaustragen». Auch in ZUNDER frönen Schertenlaib & Jegerlehner ihrer Liebe zu melodiösen, schrägen Kurzgeschichten. Obwohl sich Gsell und Tschan seit Schulzeiten kennen, fanden sie als Bühnen-Duo erst spät zusammen. 2007, beim Startschuss ihrer gemeinsamen Karriere, waren beide längst jenseits der 40. Zunächst nur im heimischen Bernbiet bekannt, erspielten sie sich als Schertenlaib & Jegerlehner eine beachtliche Fan- Gemeinde im gesamten Deutschschweizer Raum. Dass die Mischung aus melancholisch-komischen Gesängen und Schnurren auf Berndeutsch mittlerweile auch in Deutschland und Österreich bejubelt wird, liegt nicht zuletzt an der gewitzten Präsentation, die sprachliche Eigenheiten der Auftrittsorte clever mit einbezieht. Obwohl: Die beiden hätten ihr neuestes Programm auch akademisch korrekt ‹Fomes fomentarius› nennen können, wie der Zunderschwamm auf lateinisch heisst. Schon in ihrer Schulzeit sollen beide in einem lateinischen Stück aufgetreten sein. Allerdings in stummen Rollen. Erst ganz am Schluss des Stücks sprachen sie einen Satz, der bis heute seine Gültigkeit behalten hat: «Nunc, spectatores, valete et nobis clare plaudite» – «Und jetzt, verehrtes Publikum, wünschen wir ihnen gute Gesundheit und uns einen schönen Applaus».