• PELZIG STELLT SICH
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PELZIG STELLT SICH – Wie findet man sich in einer Welt zurecht, in der es auf komplizierte Fragen so verdächtig einfache Antworten gibt und auf einfache Fragen so verdächtig komplizierte Antworten? In PELZIG STELLT SICH lässt der deutsche Kabarettist Frank-Markus Barwasser seine Figur Erwin Pelzig einmal mehr als Fragesteller auftreten; denn fragende Zweifler sind ihm näher als Besserwisser. «Glaube denen, die die Wahrheit suchen und zweifle an denen, die sie gefunden haben» – diesen Satz scheint ihm der französische Schriftsteller André Gide geradezu auf den Leib geschrieben zu haben. Die Widersprüche, die Pelzig beobachtet, sind gewaltig: Menschen, die aus Angst vor Enttäuschung nicht mehr wählen gehen, aber Lotto spielen. Menschen, die glauben, dass sie etwas wissen und nicht wissen, dass sie alles nur glauben. Menschen, die mit bestem Gewissen für 20 Euro nach Barcelona fliegen, aber Mindestlöhne richtig finden. PELZIG STELLT SICH ist ein Ritt durch die inneren Widersprüche von Politik, Ökonomie und Gesellschaft. Ein Ritt, bei dem das Kabarett an seine Grenzen stösst, weil nicht mehr die Satire übertreibt, sondern das wirkliche Leben. «Zu viele meiner kranken Ideen wurden schon Wirklichkeit», stellt Pelzig ängstlich fest. Doch seine Unerschütterlichkeit verlässt ihn nie: «Nur wer die Hosen voll hat, sucht den frischen Wind.» Frank-Markus Barwasser, geboren im fränkischen Würzburg, gehört zu den profiliertesten Beobachtern des Zeitgeschehens. Bis 2013 war er an der Seite von Urban Priol in der ZDF-Sendung ‹Neues aus der Anstalt› zu sehen. Im selben Sender läuft bis heute sehr erfolgreich sein kabarettistischer Polit- Talk ‹Pelzig hält sich›.