• RISING
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RISING – Es gibt nicht viele Tänzer, die in der Lage sind, als Solist eine Bühne zu ‹füllen› und einen ganzen Abend allein zu tragen; der energiegeladene britische Tänzer Aakash Odedra ist einer dieser seltenen Spezies. Odedras Soloabend RISING bündelt Werke dreier Meisterchoreografen, die ihm die Choreografien auf den Leib geschneidert haben. Ergänzt wird RISING durch ein eigenes Stück, in dem Odedra ebenfalls als Choreograf Erfindungsgabe zeigt. In NRITTA ist Aakash Odedras Basis, der indische Kathak-Tanz, noch am klarsten zu erkennen. Souverän spricht er mit seinem Körper, mal wirbelnd furios, mal liebevoll sanft – jede einzelne Geste wird mit grösster Sorgfalt ausgeführt. Choreograf Akram Khan gilt als Mentor Odedras. IN THE SHADOW OF MAN heisst Khans Arbeit, in der sich der Tänzer wie ein eingesperrtes Tier präsentiert, das kauernd auf den richtigen Moment zum Ausbruch wartet und mit seinen Sehnen und Muskeln spielt. Russell Maliphant kreierte für den Tänzer die Choreografie CUT. Oft ist Odedras Körper hier nur in ausgewiesenen Lichtzonen zu sehen, manchmal sind es lediglich einzelne Körperteile, die das Licht erhascht und die dann förmlich zu schweben scheinen – ein Verwirrspiel für die Augen. Sidi Larbi Cherkaoui schliesslich schuf für Odedra mit CONSTELLATION ein atmosphärisch dichtes Stimmungsbild, bei dem er den wandlungsfähigen Körper in einem Raum aus leuchtenden Lichtpunkten bewegt und mit ihm einen ruhigen, magischen Schlusspunkt zaubert. Aakash Odedra wurde in Birmingham geboren. Der britische Tänzer mit südostasiatischen Wurzeln studierte zunächst klassischen indischen Tanz, bevor er 2011 seine eigene Compagnie gründete.