• SCHOLA CANTORUM REYKJAVÍK
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SCHOLA CANTORUM REYKJAVÍK – Islands Regenwetter mag eintönig sein, seine Kultur ist es keinesfalls. Island gilt als Wiege des Chorgesangs. Denn bereits im 10. Jahrhundert, als das europäische Festland noch einstimmig dahinträllerte, hatte sich auf der einsam im Nordwestatlantik gelegenen Vulkaninsel Wundersames entwickelt: der Tvisöngur, eine einzigartige Form des Zwiegesangs. Bis heute zählen isländische Chöre zu den besten Europas. Die 1996 gegründete SCHOLA CANTORUM REYKJAVÍK bestätigt diesen Ruf, wo immer sie auftritt. Bestehend aus nur 16 Sängerinnen und Sängern pflegt der Chor ein umfangreiches Repertoire – von frühen Kirchengesängen bis zu zeitgenössischer Sakralmusik und weltlichen Kompositionen.

Das aktuelle Programm mit dem die SCHOLA CANTORUM REYKJAVÍK in Chur gastiert, umfasst neben Werken von Arvo Pärt, James MacMillan, Morten Lauridsen und Eric Whitacre Chorkompositionen von isländischen Komponisten wie Thorkell Sigurbjörnsson, Snorri Sigfùs Birgisson und Hjálmar H. Ragnarsson. Zu hören ist auch das Stück ‹Heyr þú oss himnum› (Erhöre uns, Himmel) von Anna Thorvaldsdóttir, deren Oper ‹Ur› die Saison im Theater Chur und das Festival WELT IN CHUR eröffnet.

Unter der Leitung ihres Gründers Hörður Áskelsson hat die SCHOLA CANTORUM REYKJAVÍK zahlreiche Konzertreisen unternommen und ist an Chorfestivals ein gern gesehener und hochgeschätzter Gast. So schrieb die ‹Westdeutsche Allgemeine Zeitung› nach einem Auftritt der SCHOLA am Internationalen Chorfestival Ruhr: «Während des Finalkonzertes überzeugte Hörður Áskelssons Ensemble nicht nur mit atemberaubender Präzision, sondern überraschte auch mit ganz eigenen Vokalfarben.»