• KAMMERPHILHARMONIE GRAUBÜNDEN
KAMMERPHILHARMONIE GRAUBÜNDEN
Kammerphilharmonie Graubünden / Konzertreihen / Und Ausserdem
OPERNGALA
Oper des späteren 18. Jahrhunderts? Da fällt einem ja vor allem Mozart ein. Aber Mozart arbeitete natürlich nicht im «luftleeren Raum»: Gerade in der Musikstadt Wien verdienten auch andere Komponisten ihre Brötchen mit dem Schreiben von Opern. Waren die nun Mozarts Kollegen oder Rivalen? Der Spanier Vicente Martín y Soler reüssierte in Wien – und verdrängte mit seiner Erfolgsoper «Una cosa rara» Mozarts «Figaro» von der Bühne. Und dann gab es auch noch Antonio Salieri, ähnlich wie Mozart ein Allround-Musiker. Man kannte sich. Man konkurrierte. Aber man schätzte sich auch.

Wie Salieri und Soler komponiert haben, das zeigt das von Dirigentin Christine Strubel entworfene Programm. Besucher der Schlossoper 2013 dürfen sich auch auf Luminita Andrei und Ricardo López freuen, die in Verdis «Rigoletto» Gilda und Rigoletto verkörperten.

Mozart – Salieri – Soler
Freunde oder Rivalen?
Operngala

Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre aus «Le Nozze di Figaro»
«Madamina» Arie des Leporello aus «Don Giovanni»

Martín y Soler
«Son pur folli e vanarelli» Arie der Donna Ciprigna aus «La capricciosa»
Ouvertüre aus «Il burbero di buon core»

Wolfgang Amadeus Mozart «Le Nozze di Figaro»
«Hai già vinta la causa – La vendetta» Rezitativ und Arie des Grafen Almaviva
«E Susanna non vien – Dove sono» Rezitativ und Arie der Gräfin Almaviva

Antonio Salieri «Falstaff»
Ouvertüre
«Nell’impero di Cupido» Arie des Sir John Falstaff
«Su, mio core, a gioir» Duett von Mrs. Ford und Sir John Falstaff

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543
Adagio – Allegro
Andante con moto

Scena con Rondo mit Klavier Solo KV 505
«Ch’io mi scordi di te? Non temer, amato bene» aus «Idomeneo»

Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543
Menuetto: Trio
Finale: Allegro