• HEXENJAGD
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HEXENJAGD – In der amerikanischen Gemeinde Salem ist der Teufel los: Pastor Parris ertappt nachts mehrere Mädchen seiner puritanischen Gemeinde bei mysteriösen Tänzen. Am nächsten Morgen ist eines halbtot, ein zweites verstummt, das dritte isst und trinkt nicht mehr. Was ist geschehen? Angst, religiöser Eifer und Aberglaube führen schnell zur folgenschweren Erklärung der Dorfbewohner: Die Kinder müssen vom Teufel besessen sein. Als eines der Mädchen, den wahren Grund der Tänze verheimlichend, von Geisterbeschwörung spricht, kommt es zu einer fatalen Kettenreaktion. Die Mädchen geben vor, mit dem Teufel im Bunde zu sein, immer mehr Frauen werden im Dorf der Hexerei bezichtigt; doch nur wer gesteht, entgeht dem Galgen. HEXENJAGD ist ein packendes Psychodrama des US-Schriftstellers Arthur Miller (1915 – 2005) über Fanatismus und gesellschaftliche Indoktrinierung, erzählt nach einer wahren Begebenheit. Krzysztof Minkowski – von der Berliner Zeitung zum ‹Regiehoffnungsträger› gekürt – inszeniert Millers HEXENJAGD in der ihm eigenen Gradlinigkeit. In der Ausstattung von Konrad Schaller, mit dem er schon mehrere Inszenierungen erarbeitet hat, verdichtet Minkowski die Handlung zu einer beängstigenden Walpurgisnacht, in der sich die Ereignisse überschlagen. Millers Plädoyer gegen Denunziation, Verführung der Massen und Machtmissbrauch ist auch heute noch hochaktuell.