• DIE DUNKELHEIT IN DEN BERGEN
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DIE DUNKELHEIT IN DEN BERGEN – Im Herbst 2012 ist Silvio Huonders neuer Roman DIE DUNKELHEIT IN DEN BERGEN erschienen. Er erzählt einen historisch verbrieften, grausamen Dreifachmord am Müller und seinen beiden Mägden in der Mühle bei Bonaduz auf Rhäzünser Gemeindeboden um 1820 und die Verfolgung des Täters bis an die Grenze Graubündens.

Huonders historischer Kriminalroman entwirft ein Sittengemälde der damaligen Zeit; wir erleben Chur und Graubünden zwischen Faustrecht und Aufklärung. Die Bühnenfassung für die Churer Uraufführung hat Silvio Huonder 2013 geschrieben. Der epische Charakter der Geschichte ist dabei erhalten geblieben. Fünf Bündner und ein Liechtensteiner Schauspieler verkörpern rund zwanzig Rollen. Um die einzelnen Figuren besser voneinander unterscheiden zu können, kommen verschiedene Dialekte und Sprachen zur Anwendung: Churer- und Safientaler-
deutsch, Sursilvan, Vorarlbergisch, Tirolerisch, Hochdeutsch und Schwäbisch. Die Bühne besteht aus einer grossen Leinwand, auf die der Zeichner Nicolò Krättli live mittels Glasplatte, Videokamera und Beamer die ‹Tatorte› der Geschehnisse zeichnet. Die Darsteller agieren mitten in diesen Zeichnungen, so dass sich aus lebendigen Figuren und den skizzenhaften Bildern eine eigene Ästhetik entwickelt. Die Ausstattung geht assoziativ mit den historischen Bezügen und ihren gesellschaftlichen Konnotationen um. Die Minimal Music, von Andi Schnoz komponiert und live gespielt, nimmt klassische Motive auf und verfremdet diese. Sie bestimmt den Rhythmus des Stücks mit und konterkariert ihn.