THEATER CHUR
WELT IN CHUR
ANIMAL LOST
Tanztheater von Oded Graf und Yossi Berg

Festival Culturescapes 2011 
Mit: Rosalind Noctor, Olivia Court Mesa, Ayala Frenkel, Ofir Yudilevitch, Oded Graf, Yossi Berg
Choreographie: Oded Graf und Yossi Berg
Dramaturgie: Carmen Mehnert
Musik: Markus Pesonen, Rachid Taha, This Mortal Coil
Licht-Design: Antonio Rodriques-Andersen
Kostüme: Mona Moller Schmidt
Produktion: Yossi Berg und Oded Graf Dance Theatre
Koproduktion: Dansescenen Theater, Kopenhagen, Dänemark
Do 17. Nov. 2011
Beginn: 20 Uhr
Einführung Bemerkungen
Ort: Theater Chur
Dauer: ca. 60 Min.
Für diese Vorstellung gibt es keinen Online-Ticket-Verkauf. Weitere Infos: +41 (0)81 252 66 44 Mo - Fr 17 - 19 Uhr oder kasse@theaterchur.ch
Preise:
CHF 42.- Vollpreis
CHF 21.- ermässigt
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WIE WÜRDEST DU DICH IN DREI SÄTZEN BESCHREIBEN?
Der kreative Prozess von Animal Lost begann mit dieser Frage, mit der Erforschung von Stereotypen, Missverständnissen und sozialen Klischees. Animal Lost beschäftigt sich auf höchst unterhaltsame Weise, auf hohem tänzerischen Niveau aber auch mittels Sprache und Musik mit kulturellen und sozialen Differenzen, mit der Universalität von Repression, Sexualität, Phantasie und den Bedürfnissen des Individuums. Es geht um nichts Geringeres als die menschliche Fähigkeit zur Anpassung und die ständige eigene Neuerfindung. Die Darsteller wechseln blitzschnell von der Illusion in die Realität, während sie das Tier in sich selbst erwecken. Dieser Abend ist spielerisch, unterhaltsam, treibt die Tänzer in alle Richtungen und aus sich selbst heraus. Die verquere Komik der beiden jungen Choreographen lässt uns über allzumenschliche Unzulänglichkeiten lachen, die wir alle kennen.
Oded Graf und Yossi Berg sind zwei junge israelische Choreographen und Tänzer, die mit ihren phantasievollen, spielerischen und spartenübergreifenden Arbeiten international Erfolge feiern. Das Yossi Berg & Oded Graf Dance Theatre besteht als freies Ensemble seit 2005 und erarbeitet jedes Jahr ein bis zwei neue Kreationen. Die Arbeiten sind körperbetont, manchmal provozierend, ergreifend und humorvoll. Graf und Berg erforschen neue Sichtweisen auf Tanz und Performance und arbeiten kontinuierlich an Prozessen der persönlichen, körperlichen Landnahme und streben einen Dialog mit Künstlern aus verschiedenen Bereichen an.