• THE PEACE SYNDROME
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THE PEACE SYNDROME – Die Blätter des Textbuchs regnet es aus dem Schnürboden herab. Willkommen in Israel und auf der Westbank. Im Hintergrund ein Wolkenszenarium. Derselbe grenzenlose Himmel spannt sich über Israelis und Palästinenser, über ihren Anspruch auf Heimat und eine, oft genug diametral entgegengesetzte, Vorstellung von Frieden: Eine Israelin, ein israelischer Palästinenser, ein deutscher Jude und sein deutscher Volontärskollege auf Hilfsmission setzen sich vor diesem Himmel auseinander.
Ein klassisches Drama ereignet sich hier und heute im Heiligen Land: Helfer kommen, um Gutes zu tun. Lernen das Land, die Probleme kennen, und engagieren sich voll Eifer, Energie und Enthusiasmus. Irgendwann merken sie, dass sie mit ihrem Tun nur den Status Quo aufrechterhalten und plötzlich wird klar: Nicht die Situation hat man verändert, sondern sich selbst.
Regisseur Torge Kübler und ein Ensemble aus israelischen und deutschen Schauspielern forscht nach der Faszination und den Widersprüchlichkeiten des kulturellen Engagements in einer der komplexesten Krisenregionen der Welt. Mit Ironie und Tempo wird hier ein Patchwork aus Geschichten zwischen Kibbutz, Altersheim, Ramallah und Sperrmauer in ein hochaktuelles politisches Dokumentartheater verdichtet. Dass die Wirksamkeit von Theater gefürchtet wird, dafür steht die Ermordung des palästinensisch-israelischen Theatermachers Juliano Mer-Khamis Anfang April 2011 vor seinem Freedom Theatre im Flüchtlingslager Jenin. Ihm hat Torge Kübler sein Stück gewidmet.