THEATER CHUR
JUNGES THEATER
PARZIVALS PROJEKT
Die erste Produktion des neuen Vereins
TEATER GIUVEN GRISCHUN
JUNGES THEATER GRAUBÜNDEN
GIOVANE TEATRO GRIGIONI

Spiel: Jasmin Bernhardsgrütter, Flurina Bezzola, Jon Diether, Gianina Flepp, Arina Frölich, Tiziana Halbheer, Kerstin Hasse, Gregor Juon, Maja Kammer, Lisa Leu, Elena Maron, Valentina Minnig, David Moser, Martha Mutapay, Stefan Rageth, Fiona Schmid, Ivo Schneider, Joëlle Zürn
Künstlerische Leitung: Seraina Caminada, Roman Weishaupt
Ausstattung: Remo Arpagaus, Chris Hunter, Corsin Zarn
Schwertkampftraining: Lukas Schmocker
Licht/Technik: Stefan Casotti
Technik: Pina Schläpfer
Oeil extèrieur: Mathias Balzer
Produktion: JUNGES THEATER GRAUBÜNDEN
Koproduktion: Theater Chur
Do 12. Apr. 2012
Beginn: 20 Uhr
Ort: Marsöl Saal
Für diese Vorstellung gibt es keinen Online-Ticket-Verkauf. Weitere Infos: +41 81 252 66 44 Mo - Fr 17 - 19 Uhr oder kasse@theaterchur.ch
Fr 13. Apr. 2012
Beginn: 14 Uhr
Ort: Marsöl Saal
Für diese Vorstellung gibt es keinen Online-Ticket-Verkauf. Weitere Infos: +41 81 252 66 44 Mo - Fr 17 - 19 Uhr oder kasse@theaterchur.ch
Fr 13. Apr. 2012
Beginn: 20 Uhr
Ort: Marsöl Saal
Für diese Vorstellung gibt es keinen Online-Ticket-Verkauf. Weitere Infos: +41 81 252 66 44 Mo - Fr 17 - 19 Uhr oder kasse@theaterchur.ch
Do 3. Mai. 2012
Beginn: 16 Uhr
Ort: Rathaussaal Ilanz
Für diese Vorstellung gibt es keinen Online-Ticket-Verkauf. Weitere Infos: +41 81 252 66 44 Mo - Fr 17 - 19 Uhr oder kasse@theaterchur.ch
Do 3. Mai. 2012
Beginn: 20 Uhr
Ort: Rathaussaal Ilanz
Für diese Vorstellung gibt es keinen Online-Ticket-Verkauf. Weitere Infos: +41 81 252 66 44 Mo - Fr 17 - 19 Uhr oder kasse@theaterchur.ch
Preise:
CHF 20.- Vollpreis
CHF 10.- ermässigt
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Mit seiner ersten Produktion hat sich das Junge Theater Graubünden einen grossen Stoff ausgewählt. «Parzivals Projekt» heisst die neuste Fassung des uralten Mythos. Vom jugendlichen Ensemble mit überraschend einfachen Mitteln und verspielter Energie vorgetragen.

Seit Anfang November 2011 nehmen 18 Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren am ersten Theatertraining des Jungen Theaters Graubünden unter der Leitung der Musik- und Bewegungspädagogin Seraina Caminada und des Theaterpädagogen Roman Weishaupt teil. Am Donnerstag, 12. und Freitag, 13. April ist es nun soweit: Das Stück PARZIVALS PROKJEKT des Jungen Theaters Graubünden wird im Marsöl in Chur uraufgeführt. Zwei weitere Vorstellungen finden ausserdem am 3. Mai im Rathaussaal in Ilanz statt.

In intensiven Trainings befassten sich die Jugendlichen mit den Grundlagen des Schauspiels, parallel dazu setzten sie sich mit dem mythologischen Stoff «Parzival» auseinander. Ausgehend von diesem archetypischen Material untersuchten die Jungschauspieler verschiedene Themenkreise, die sowohl mit dem Leben, dem Erwachsenwerden, sowie auch mit der mythischen Rittersaga zu tun haben. Die Jugendlichen hatten dabei die Möglichkeit, sich selbst in die künstlerische Auseinandersetzung einzubringen, ihre Ideen und Vorstellungen szenisch auszuprobieren und umzusetzen.

Enstanden ist dabei ein nicht alltägliches Szenarium, das im Zeitraffer die Entwicklung Parzivals von naiver Unschuld, hin zu seiner verzweifelten Suche nach Gott, dem Sinn des Lebens – oder dem heiligen Gral – beschreibt. Das jugendliche Ensemble hat sich dem ebenso grossen wie grossartigen Stoff mit einfachsten Mitteln angenähert. Ihr Parzival ist sozusagen ein Do-It-Yourself Held. Ein paar Holzstöcke, Klebebänder und Plastikfolien müssen reichen, um die grosse Heldensaga auferstehen zu lassen.

Die Suche nach dem Glück
Parzival, von seiner Mutter in der Waldeinsamkeit aufgezogen, ist am Hofe Arthurs ein Außenseiter. Er kennt die strikten Regeln, nach denen sich das höfische Leben zu richten hat, nicht. Er weiß nichts vom Zusammenleben der Menschen und noch weniger von der Ritterlichkeit und ihren Idealen. Die ersten Ritter, die ihm begegnen, hält er in seiner Torheit für Engel. Er lässt darauf seine Mutter in der Einsamkeit zurück, um auch Ritter zu werden. Nach dem ehrlosen Mord am Roten Ritter, nimmt er diesem die Rüstung ab, um sich selbst in die Rittergesellschaft einzugliedern.

Aber junge wilde Menschen, um sich schlagende Ungeheuer, die nicht wissen, wie sie mit ihrer Kraft, ihrer Energie, ihrem Leben umgehen sollen, haben keinen Platz in einer von Regeln, von Geboten und Verboten bestimmten Gesellschaft. So macht sich der naive Parzival alleine auf die Suche nach dieser unbekannten Kraft, die noch mächtiger sein soll als König Artus. Nur sehr zögerlich macht er Schritt für Schritt Fortschritte in seiner Entwicklung. Auf dem Weg zu sich selbst sehnt er sich nach der Mutter – aber für Parzival gibt es kein Zurück mehr. Es gibt nur ein Vorwärts. Seine Heldenreise führt ihn in die Gralsburg. Doch was ist der Gral? Ein Hort voller Wunder? Ein Jahrmarkt des Glückes? Und was ist Glück?