• IL BARBIERE DI SIVIGLIA
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IL BARBIERE DI SIVIGLIA – Ein nächtliches Liebesständchen hallt durch die Strassen Sevillas: Der liebestrunkene Graf Almaviva besingt unter dem Balkon der jungen Rosina deren Schönheit. Doch streng bewacht von ihrem Vormund Dr. Bartolo gelingt es der Besungenen zunächst nicht, mit ihrem Anbeter in Kontakt zu treten. Erst der Coiffeur Figaro, seines Zeichen Faktotum der Stadt und in jedem Haushalt gern gesehener Gast, vermag die Situation zu retten. Er verkleidet Almaviva, verleiht ihm eine falsche Identität, übergibt Botschaften, führt hinters Licht, verkuppelt, schmiedet Pläne, entkommt Verhaftungen, lüftet Geheimnisse und rasiert ganz nebenbei noch das eine oder andere Kinn. Ein wahrer Teufelskerl, dieser Figaro, dem es schlussendlich gelingt, die Liebenden zusammen zu führen.

In Stil und Form in der Opera buffa-Tradition des späten 18. Jahrhunderts verankert, wurde IL BARBIERE DI SIVIGLIA durch das brillante Libretto und Rossinis schier unendlichem Reichtum an fabelhaften Melodieeinfällen innerhalb weniger Jahre nach der Uraufführung 1816 zum internationalen Grosserfolg. Inszeniert von Joël Lauwers und unter der musikalischen Leitung von Franco Trinca erwachen die amourösen Eskapaden des Grafen Almaviva und die Intrigen Figaros zum Leben. Regisseur Lauwers Inszenierung orientiert sich an den Traditionen des italienischen Kinos, besonders an Francis Ford Coppolas «Godfather»-Filmen. Eine Gaunerkomödie voller Witz, Tempo und überraschenden Wendungen.