• CLEAN CITY
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CLEAN CITY – Die rechtsextreme Partei «Goldene Morgenröte» forderte auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise, das Land von allem Fremden zu «säubern». Angesichts dieses Rückgriffs auf das Vokabular der rassistischen Reinheitslehre und nationalistischer Ideologien fragten sich Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris, wer in Griechenland wirklich für Sauberkeit sorgt. Auch in Griechenland putzen fast ausschliesslich Ausländerinnen und Migrantinnen. Sie halten Wohnungen sauber, pflegen Alte, waschen, reinigen. Kurz gesagt: Sie machen den Dreck weg, den andere hinterlassen. Mabel, Rositsa, Fredalyn, Drita und Valentina sind unterschiedlich alt und repräsentieren mehrere Migrationsgenerationen. Es hat sie aus Südafrika, Bulgarien, Moldawien, den Philippinen und Albanien nach Griechenland verschlagen, wo sie als Putzfrauen arbeiten.

In CLEAN CITY berichten sie selbstbewusst von Ausbeutung, Vorurteilen und Rechtlosigkeit, aber auch von Stolz und Würde. Die fünf Protagonistinnen sind keine Opfer, sondern lebenserfahrene Expertinnen mit Witz und Chuzpe, denen keiner so schnell etwas vormacht.

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